Try yourself: Waehle eine Sprache, um den nachfolgenden Text zu uebersetzen.
Choose a language to translate the text below:



Wilhelm Busch war ein ernster und verschlossener Mensch, der viele Jahre seines Lebens zurueckgezogen in der Provinz lebte. Seinen Bildergeschichten mass er selbst wenig Wert bei und bezeichnete sie als Schosen (Chose eingedeutscht Schose (peinliche) Sache, Angelegenheit, Entlehnung (17. Jahrhundert)). Er betrachtete sie zu Beginn nur als Broterwerb, mit dem er nach einem abgebrochenen Kunststudium und jahrelanger finanzieller Abhaengigkeit von den Eltern seine drueckende wirtschaftliche Situation aufbessern konnte. Sein Versuch, sich als ernsthafter Maler zu etablieren, scheiterte an seinen eigenen Massstaeben. Die meisten seiner Gemaelde hat Wilhelm Busch vernichtet, die erhaltenen wirken haeufig wie Improvisationen oder fluechtige Farbnotizen und lassen sich nur schwer einer malerischen Richtung zuordnen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stiessen beim Publikum, das mit seinem Namen komische Bildergeschichten verband, auf Unverstaendnis. Dass seine kuenstlerischen Hoffnungen enttaeuscht wurden und er uebersteigerte Erwartungen an sich selbst zuruecknehmen musste, sublimierte er mit Humor. Dies spiegelt sich sowohl in seinen Bildergeschichten als auch in seinem literarischen Werk wider.


Text/Quelle: Wiki